Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Vor dem Kauf
Damit dein neuer Gaming-PC seine Muskeln so richtig spielen lassen kann, braucht er den passenden Partner an seiner Seite: deinen Monitor. Welcher Bildschirm perfekt zu deinem System passt, hängt vor allem von der Grafikkarte ab. Hier ist eine kleine Orientierungshilfe, um das Beste aus deinem Budget herauszuholen:
- Auflösung vs. Grafikkarte: Wenn du dich für ein Einstiegs- oder Mittelklasse-System entscheidest, ist ein Full HD Monitor (1080p) ideal, um maximale FPS zu jagen. Für unsere Power-Systeme ist WQHD (1440p) der absolute Preis-Leistungs-König – knackscharf und super flüssig. Ein 4K-Monitor (2160p) macht erst mit den absoluten High-End-Grafikkarten richtig Spaß, da die extrem hohe Auflösung enorm viel Rechenleistung schluckt.
- Die magischen Hz (Bildwiederholrate): Vergiss klassische 60-Hz-Büromonitore. Für ein echtes Gaming-Erlebnis empfehlen wir dir einen Monitor mit mindestens 144 Hz oder noch besser 240 Hz. Das Bild läuft dadurch extrem flüssig, Bewegungen sind absolut scharf und du hast in schnellen Shootern einen echten Reaktionsvorteil.
- G-Sync & FreeSync: Achte beim Kauf darauf, dass der Monitor NVIDIA G-Sync (für NVIDIA-Grafikkarten) oder AMD FreeSync (für AMD-Grafikkarten) unterstützt. Diese Technologien stimmen die Bildrate deines PCs perfekt mit dem Monitor ab, sodass hässliches Ruckeln oder zerrissene Bilder (Tearing) der Vergangenheit angehören.
Wir möchten, dass du ab der ersten Sekunde das volle Potenzial deines neuen PCs nutzen kannst, ohne dich vorher durch komplizierte BIOS-Menüs kämpfen zu müssen. Deshalb optimieren wir jeden NYKTA PC vor der Auslieferung und aktivieren standardmäßig folgende Performance-Features für dich:
- XMP / EXPO (Arbeitsspeicher-Tuning): Hersteller von schnellem Arbeitsspeicher hinterlegen auf den Modulen sogenannte Profile (XMP bei Intel, EXPO bei AMD). Ohne Aktivierung läuft der RAM nur mit einer langsamen Standard-Taktfrequenz. Wir schalten dieses Profil im BIOS für dich frei, damit dein Arbeitsspeicher genau mit der hohen Geschwindigkeit und den scharfen Timings läuft, für die du bezahlt hast.
- Resizable BAR (Smart Access Memory): Dieses moderne Feature erlaubt es dem Prozessor (CPU), auf einmal auf den gesamten Grafikspeicher (VRAM) der Grafikkarte zuzugreifen, statt nur auf kleine Häppchen. Das sorgt in vielen modernen Spielen für einen spürbaren FPS-Schub und stabilere Frametimes.
- Optimierte Powerlimits: Die Standardvorgaben der Mainboard-Hersteller jagen entweder viel zu viel Strom durch die CPU (was zu unnötiger Hitze führt) oder bremsen den Prozessor zu früh aus. Wir stellen die Powerlimits im BIOS so ein, dass deine CPU ihre maximale Leistung voll entfalten kann, während das System gleichzeitig kühl, leise und absolut stabil läuft.
Selbstverständlich kommt der PC vollständig montiert bei dir an. Viele andere Hersteller demontieren große und schwere Grafikkarten vor dem Versand. Für dich als Kunden bedeutet das nach dem Auspacken nicht nur lästigen Bastelaufwand, sondern auch ein echtes Risiko für Einbaufehler oder die Beschädigung der empfindlichen Hardware.
Wir haben dieses Problem sicher gelöst: Bei uns bleibt die Grafikkarte genau dort, wo sie hingehört. Durch die Kombination aus einem fest verbauten Grafikkartenhalter und unserer robusten Innenraum-Transportsicherung (aus expandiertem PU-Schaum und/oder EPE) ist die Hardware so perfekt geschützt, dass sie den Transportweg komplett montiert übersteht.
Kauf/Zahlung/Versand
Eine Übersicht der von uns angebotenen Zahlungsoptionen findest du unter Zahlungsmöglichkeiten.
Mach dir keine Sorgen, das kommt hin und wieder vor. Zahlungsdienstleister nutzen automatisierte Filter zum Schutz vor Betrug, die sehr sensibel eingestellt sind und eine Transaktion blockieren können.
Was du jetzt tun kannst:
- Daten prüfen: Kontrolliere noch einmal, ob alle Eingaben (Name, Adresse, Kartendaten) exakt stimmen.
- Zahlungsart wechseln: Wähle eine andere Zahlungsmethode für deinen Einkauf. Oft funktioniert ein zweiter Versuch mit einem anderen Anbieter sofort.
- Anbieter kontaktieren: Wenn du unbedingt über deine bevorzugte Zahlungsmethode bezahlen möchtest, kann dir der Support deiner Bank oder des Zahlungsdienstleisters meistens genau sagen, woran es lag.
Wir haben aus Datenschutzgründen keinen Einblick, warum Zahlungen abgelehnt werden.
Wenn du mehrere Systeme bei uns bestellst, sparst du in jedem Fall schon beim Versand: Für jeden weiteren PC in derselben Bestellung fallen für dich keine zusätzlichen Versandkosten an. Die anfallenden Mehrkosten für den sicheren Transport übernehmen wir komplett für dich.
Du möchtest 5 PCs oder mehr bestellen? Dann schick uns bitte eine kurze Anfrage über unser Kontaktformular. Wir prüfen dann gerne individuelle Optionen für dich.
Das hängt von deiner gewählten Konfiguration und dem Lieferland ab. Die reine Bearbeitungszeit bis zum Versand siehst du direkt bei der jeweiligen Konfiguration im Shop. Sobald das Paket übergeben wurde, kommt noch die Laufzeit des Versanddienstleisters hinzu:
- Deutschland: 1–2 Werktage per Paketversand (DHL) oder 2–4 Werktage per Spedition
- Österreich: 2–3 Werktage per Paketversand (DHL) oder 3–5 Werktage per Spedition
- Frankreich: 3–5 Werktage per Paketversand (DHL) oder 5–8 Werktage per Spedition
Keine Sorge, wir halten dich auf dem Laufenden: Sobald dein PC versendet wird, erhältst du eine E-Mail mit deiner Tracking-Nummer. Den aktuellen Status findest du auch jederzeit in deinem Kundenkonto.
Ganz wie du möchtest! Du kannst deinen PC problemlos als Gast bestellen, ohne ein festes Konto einzurichten. Wenn du dich für ein Kundenkonto entscheidest, hat das allerdings Vorteile: Du siehst den aktuellen Status deiner Fertigung live in deinem Kundenkonto im Shop und hast bei späteren Support-Fragen oder Problemen alle Daten sofort griffbereit. Das spart im Ernstfall wertvolle Zeit.
Ja. Deine Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer senden wir dir automatisch per E-Mail zu, sobald dein PC auf dem Weg zu dir ist. Falls du die E-Mail später nicht mehr finden kannst, melde dich einfach kurz bei uns – wir schicken dir dann eine Kopie.
Sobald dein PC fertig montiert sowie getestet ist und das Label gedruckt wurde, steht deine Sendungsnummer bereit. Du findest sie an zwei Orten:
- Per E-Mail: Wir schicken dir automatisch eine Versandbestätigung mit dem Tracking-Link zu, sobald der PC bereit zum Versand ist.
- Im Kundenkonto: Wenn du ein Kundenkonto registriert hast, kannst du die Sendungsnummer ebenfalls direkt in deiner Bestellübersicht einsehen.
Da der Handel mit hochwertiger Computerhardware leider sehr anfällig für Umsatzsteuerbetrug ist, haben wir uns bewusst gegen eine automatisierte Netto-Abwicklung im Shop-Checkout entschieden. Unser System erlaubt hier keine Ausnahmen.
Wir unterstützen dich als echten Geschäftskunden aber natürlich trotzdem gerne: Bitte sende uns deine Anfrage inklusive der gewünschten Systeme und deiner Firmendaten über das Kontaktformular. Unser Team prüft die Dokumente manuell und meldet sich kurzfristig mit einer passenden Lösung bei dir.
Für reguläre Unternehmen und Gewerbekunden ist der Kauf auf Rechnung leider nicht möglich. Bitte wähle eine unserer anderen angebotenen Zahlungsarten im Checkout. Öffentliche Einrichtungen und staatliche Institutionen (wie Behörden, Schulen oder Universitäten) beliefern wir nach Absprache gerne auf Rechnung. Da dies nicht direkt über das Shopsystem möglich ist, schreibe uns bitte vorab eine kurze Nachricht über das Kontaktformular.
In den allermeisten Fällen kommt deine Bestellung ganz klassisch per DHL Paket. Eine Ausnahme machen wir bei besonders großen und schweren Systemen oder wenn du mehrere PCs auf einmal bestellst. Um Transportschäden absolut auszuschließen, liefert in diesen Fällen eine Spedition deine Ware aus. Den genauen Versandstatus und die Tracking-Infos findest du wie gewohnt in deiner Versandbestätigung.
Alle Kontaktmöglichkeiten findest du auf unserer Kontaktseite – per Kontaktformular, E-Mail oder Telefon.
Wenn du ein bestimmtes Bauteil vermisst, kontaktiere uns gerne über unser Kontaktformular. Da wir nicht jede theoretisch mögliche Komponente standardmäßig listen, schauen wir im Einzelfall gerne nach, was möglich ist und versuchen, deinen individuellen Wunsch trotzdem in die Tat umzusetzen.
Das passende Kaltgerätekabel (Stromkabel C13/Schuko für die Steckdose) ist selbstverständlich im Lieferumfang deines PCs enthalten. Kabel für externe Geräte – wie zum Beispiel das Bildschirmkabel (HDMI oder DisplayPort) sowie Kabel für Maus, Tastatur oder Soundanlagen – gehören nicht zum Lieferumfang des PCs. Diese Kabel liegen in der Regel den jeweiligen Geräten selbst bei (schau also am besten mal in die Produktbeschreibung oder den Karton deines Monitors).
Inbetriebnahme
Vorab die wichtigste Nachricht: Mach dir keine Sorgen, alle unsere Sendungen sind zu 100 % voll versichert. Das finanzielle Risiko liegt also keinesfalls bei dir. Je nachdem, wann du den Schaden bemerkst, solltest du so vorgehen:
- Bei der Zustellung (Karton sichtbar stark beschädigt oder als „nachverpackt“ gekennzeichnet): Bitte lehne die Annahme direkt beim Boten ab. Das ist für dich der sauberste Weg. Wir bauen dein System in diesem Fall lieber direkt komplett neu für dich auf, als dass du dich mit einem beschädigten PC oder einem unvollständigen Paket herumärgern musst.
- Nach der Annahme (Schaden erst beim Auspacken bemerkt): Sollte der Karton von außen unversehrt gewesen sein, die Hardware innen aber dennoch Schaden genommen haben, mach bitte direkt ein paar Fotos vom Schaden und der Verpackung. Melde dich anschließend per E-Mail bei unserem Kundenservice support@nykta-pc.eu – wir finden schnell und unkompliziert eine pragmatische Lösung für dich.
Gib dem PC nach der Lieferung bitte mindestens 2 Stunden Zeit (bei starkem Frost sogar 4 Stunden), um sich an die Raumtemperatur zu gewöhnen, bis alle Bauteile vollkommen trocken sind.
Damit dein neuer PC unbeschadet auf deinen Schreibtisch kommt, gehst du am besten Schritt für Schritt vor:
- Umkarton öffnen & Polster entfernen: Öffne zuerst vorsichtig den großen Außenkarton und nimm das schützende Füllmaterial bzw. die Polster heraus.
- Gehäuse-Karton öffnen: Darunter kommt der eigentliche Karton deines PC-Gehäuses zum Vorschein. Öffne auch diesen an der Oberseite.
- Gehäuse-Karton umdrehen: Greife den Karton am Boden und drehe ihn vorsichtig um, sodass der PC samt seinen Schaumstoff-Polstern langsam nach unten herausgleitet. Das ist deutlich sicherer, als den schweren PC nach oben herauszuziehen.
Das hängt davon ab, ob dein PC eine separate (dedizierte) Grafikkarte besitzt:
- PCs mit separater Grafikkarte (Gaming- & High-End-PCs): Bitte schließe dein Monitorkabel (HDMI oder DisplayPort) unten direkt an der Grafikkarte an – und nicht oben am Mainboard. Die falschen Anschlüsse oben am Mainboard haben wir für dich extra mit einem Aufkleber (Symbol) verdeckt. Schließt du den Monitor dort an, bleibt der Bildschirm schwarz oder deine Spiele laufen extrem langsam und ruckelig.
- PCs ohne separate Grafikkarte: Wenn dein System keine extra Grafikkarte verbaut hat, nutzt du ganz normal die Anschlüsse direkt am Mainboard (oben). In diesem Fall sind diese Anschlüsse nicht von uns überklebt.
Ohne die originale Innenraumpolsterung drohen bei einem erneuten Versand massive Schäden: Der dünne Originalkarton vom Gehäuse ist alleine nicht für den Transport eines kompletten PC-Systems geeignet. Die schwere Grafikkarte kann abreißen und auch der CPU-Kühler kann sich durch Erschütterungen lösen und das gesamte System zerstören.
Gehe hier bitte kein Risiko ein: Falls du die Verpackung oder das Polstermaterial nicht mehr hast, kontaktiere uns einfach. Wir senden dir auf Anfrage gerne neues, passgenaues Versandmaterial kostenpflichtig (19,90 € zzgl. Versandkosten) zu.
Stromkabel, die WLAN-Antennen (falls dein PC WLAN hat) sowie übrig gebliebene Kabel, Handbücher und Zubehörteile der verbauten Komponenten packen wir für dich gesammelt in eine Zubehörbox. Als Tipp: Wir nutzen hierfür im Regelfall einfach den Original-Karton des Mainboards. Schau nach dem Auspacken des PCs einfach ganz unten in den großen Umkarton – dort findest du die Box.
Wenn du einen modernen Gaming-Monitor mit hoher Bildwiederholrate (z. B. 144 Hz, 240 Hz oder mehr) besitzt, nutze nach Möglichkeit immer ein DisplayPort-Kabel. Viele ältere HDMI-Kabel oder ältere HDMI-Anschlüsse am Monitor begrenzen die Anzeige automatisch auf 60 Hz. Damit du die volle Power und Flüssigkeit deines neuen PCs auch wirklich spürst, ist DisplayPort fast immer die beste Wahl.
Keine Sorge, du musst keinen langen Seriencode von einem Aufkleber am Gehäuse abtippen. Wir nutzen für unsere Systeme offizielle OEM-Lizenzen, genau wie von Microsoft vorgesehen. Das bedeutet, dass die Windows-Lizenz beim Setup direkt digital mit deiner Hardware verknüpft wird. Sobald du den PC das erste Mal einschaltest, dich mit dem Internet verbindest und die Ersteinrichtung abschließt, erkennt Microsoft deine Hardware-Konfiguration und aktiviert das Betriebssystem vollautomatisch im Hintergrund.
Keine Sorge, dein Gehäuse ist höchst wahrscheinlich absolut makellos! Um das Seitenteil beim Transport vor Kratzern zu schützen, ist ab Werk eine sehr dünne, transparente Schutzfolie aufgezogen. Diese Folie sitzt manchmal so perfekt und eng, dass man sie kaum sieht. Du kannst sie an einer Ecke vorsichtig mit dem Fingernagel anheben und einfach abziehen – danach strahlt dein PC in voller Pracht.
Da wir ausschließlich moderne Mainboards mit standardisiertem 3-Pin-A-RGB-Anschluss verbauen, kannst du die komplette Beleuchtung deines PCs ganz bequem per Software direkt in Windows steuern und synchronisieren. Je nachdem, von welchem Hersteller das Mainboard in deinem PC verbaut ist, empfehlen wir dir den Download der passenden Software:
- ASUS Mainboards: ASUS Aura Sync
- Gigabyte Mainboards: Gigabyte RGB Fusion
- MSI Mainboards: MSI Mystic Light
- Corsair Komponenten: Corsair iCUE (falls du ein System mit Corsair-Steuerung gewählt hast)
Das kommt ganz darauf an, welche Option du beim Kauf gewählt hast:
- Du hast ein System mit Windows-Vorinstallation / Lizenz gewählt: Nein. In diesem Fall haben wir bereits alle wichtigen Systemtreiber für dich vorinstalliert. Dein PC ist sofort startklar.
- Du hast den PC ohne Betriebssystem gewählt: Ja, sehr wahrscheinlich. Windows installiert bei einer Neueinrichtung zwar viele Standard-Treiber automatisch, aber oft nicht alle oder veraltete Versionen. Du solltest dir die aktuellen Treiber direkt beim jeweiligen Hersteller (Mainboard-Hersteller) herunterladen.
Wichtig für alle Gamer (Grafikkartentreiber): Unabhängig von unserer Vorinstallation solltest du den Treiber deiner Grafikkarte regelmäßig per Hand aktualisieren. Nur so ist sichergestellt, dass neue Spiele stabil laufen und du die maximale Performance herausholst. Den aktuellsten Treiber findest du immer direkt beim Hersteller deiner Grafikkarte:
- NVIDIA Grafikkarten (GeForce): NVIDIA Treiber-Download
- AMD Grafikkarten (Radeon): AMD Treiber-Download
- Intel Grafikkarten (Arc): Intel Treiber-Download
Wenn der Hersteller einer Komponente eine Treiber-CD mitliefert, legen wir dir diese der Vollständigkeit halber natürlich mit in deine Zubehörbox. Wir raten dir von der Verwendung dieser CDs jedoch dringend ab! Die Treiber auf CDs sind fast immer veraltet, da zwischen der Produktion der CD und der Lieferung an dich viel Zeit vergeht. Zudem besitzen moderne Gaming-PCs in der Regel kein CD-Laufwerk mehr.
Nutze stattdessen bitte immer die aktuellsten Treiber direkt aus dem Netz. Die neuesten Versionen findest du auf den jeweiligen Herstellerseiten im Bereich „Support“. Hier sind die wichtigsten Anlaufstellen für dich:
- Mainboard-Hersteller (für Chipsatz, Audio, LAN & WLAN): ASUS Support, Gigabyte Support, MSI Support
- Grafikkarten-Hersteller (für die maximale Gaming-Performance): NVIDIA Treiber-Download, AMD Treiber-Download, Intel Treiber-Download
Technik
Wenn du nach dem Starten des PCs nichts hörst, liegt das meistens an einer kleinen Einstellung in Windows. Da moderne Monitore oft eigene (aber schlechte) Lautsprecher haben, schaltet Windows den Ton manchmal automatisch auf den Monitor um. So löst du das Problem:
- Klicke unten rechts in der Windows-Taskleiste auf das kleine Lautsprecher-Symbol.
- Klicke auf das Pfeilsymbol neben dem Lautstärkeregler, um die Liste der Ausgabegeräte zu öffnen.
- Wähle hier dein tatsächliches Gerät aus (z. B. deine Lautsprecher oder dein Headset, oft benannt nach dem Realtek-Audiochip deines Mainboards).
Wenn du das Monitorkabel korrekt an der Grafikkarte angeschlossen hast (also nicht oben am Mainboard) und der Bildschirm trotzdem schwarz bleibt, musst du erst die Einstellung deines Monitors anpassen.
Die Lösung: Drücke an deinem Monitor auf die Menü-Taste (oft an der Rückseite oder Unterseite des Bildschirms) und suche nach der Einstellung „Input“, „Quelle“ oder „Signalquelle“. Stell dort manuell von beispielsweise HDMI auf DisplayPort um (je nachdem, welches Kabel du verwendest). Viele Monitore schalten nämlich leider nicht automatisch um.
Keine Panik! Wenn sich nach dem Drücken des Power-Buttons gar nichts tut (keine Lichter, keine Lüfter), liegt das in den allermeisten Fällen an einer Kleinigkeit. Durch die Erschütterungen beim Transport können sich Kabel oder Schalter minimal lockern. Gehe bitte diesen kurzen Check durch:
- Der Netzteil-Kippschalter: Auf der Rückseite des PCs (wo das Stromkabel hineingeht) befindet sich direkt neben dem Kabel meist ein kleiner Kippschalter. Dieser muss auf der Position „I“ (Ein) stehen, nicht auf „O“ (Aus).
- Das Stromkabel: Prüfe, ob das Netzkabel sowohl fest in der Steckdose als auch absolut fest und tief im Netzteil des PCs steckt.
- Die Steckdose: Teste im Zweifel kurz eine andere Steckdose oder prüfe, ob eine eventuell dazwischengeschaltete Steckerleiste eingeschaltet ist.
- Interne Kabel prüfen: Falls der PC immer noch stumm bleibt, trenne ihn vom Strom, öffne das Seitenteil und drücke die großen Kabelverbindungen (vor allem den breiten 24-Pin-Stecker rechts auf dem Mainboard und die Stecker an der Grafikkarte) noch einmal vorsichtig fest. Kabel können sich durch die Vibrationen beim Transport im Einzelfall minimal aus ihrer Arretierung lösen.
Falls das alles nicht hilft: Keine Sorge, wir lassen dich nicht im Regen stehen. Melde dich in diesem Fall einfach direkt über unser Kontaktformular bei uns. Unser Support-Team kümmert sich zeitnah darum, dass dein Gaming-PC wie vorgesehen funktioniert.
Ja, das kannst du jederzeit machen. Ein physisches Installationsmedium (wie eine DVD oder ein USB-Stick) liegt dem Lieferumfang zwar nicht bei, aber du kannst dir das Betriebssystem ganz einfach und kostenlos direkt bei Microsoft herunterladen. So funktioniert es:
- Installationsmedium erstellen: Du benötigst einen leeren USB-Stick (mindestens 8 GB). Lade dir direkt bei Microsoft das kostenlose „Media Creation Tool“ für deine Windows-Version herunter. Dieses Tool verwandelt deinen USB-Stick in ein Installationsmedium.
- Anleitung folgen: Da der Ablauf ein paar Schritte erfordert, findest du bei Microsoft eine ausführliche und leicht verständliche Anleitung zur Windows-Neuinstallation.
- Die richtige Version wählen: Achte bei der Installation unbedingt darauf, genau die Version auszuwählen, die du auch bei uns erworben hast (in der Regel Windows Home oder Windows Pro).
- Automatische Aktivierung: Du musst während der Installation keinen Key eingeben (klicke einfach auf „Ich habe keinen Produkt-Key“). Sobald der PC fertig eingerichtet und mit dem Internet verbunden ist, erkennt Microsoft deine Hardware wieder und aktiviert Windows vollautomatisch.
- Datenverlust: Bei einer Neuinstallation werden alle Daten auf der betroffenen Festplatte (in der Regel Laufwerk C:) unwiderruflich gelöscht. Sichere deine persönlichen Daten, Spielstände und Dokumente vorab unbedingt auf einer externen Festplatte oder einem Cloud-Speicher!
- Hardware-Änderungen: Die automatische Aktivierung funktioniert nur, solange du keine wesentlichen Kernkomponenten (wie das Mainboard) getauscht hast.
- Treiber fehlen: Nach einer komplett frischen Windows-Installation fehlen oft die speziellen Treiber für Grafikkarte und Mainboard. Schau nach der Installation bitte in unserem FAQ-Punkt „Muss ich Treiber installieren?“ vorbei, um die passenden Links zu den Herstellerseiten zu finden, damit dein PC wieder die volle Leistung bringt.
Ja, Staub ist der größte Feind deiner Hardware. Setzen sich die Lüfter und Kühlkörper mit der Zeit zu, kann die Luft nicht mehr richtig zirkulieren. Die Folge: Der PC wird wärmer, die Lüfter drehen lauter auf und im schlimmsten Fall verliert das System an Leistung, um sich vor Überhitzung zu schützen. Wir empfehlen, den PC je nach Standort alle 3 bis 6 Monate kurz zu reinigen.
Kurzanleitung zur sicheren Reinigung:
- Vorbereitung: Schalte den PC komplett aus, kippe den Schalter am Netzteil auf „O“ und ziehe das Stromkabel ab.
- Gehäuse öffnen: Nimm das Seitenteil ab, um Zugang zum Innenraum zu haben.
- Staub entfernen: Verwende am besten eine Dose Druckluftspray oder einen weichen Pinsel für die Zwischenräume. Puste bzw. pinsle damit vorsichtig den Staub aus den Kühlkörpern (vor allem beim CPU-Kühler und der Grafikkarte) und von den Gehäuselüftern.
- Staubfilter säubern: Falls dein Gehäuse magnetische Staubfilter (meistens oben, vorne oder unter dem Netzteil) besitzt, nimm sie ab, wische sie kurz trocken aus oder spüle sie ab (vor dem Wiedereinsetzen komplett trocknen lassen!).
Im Netzteil befinden sich keine vom Benutzer zu wartenden Bauteile. Öffne das Netzteil niemals und führe keine Gegenstände oder Körperteile (z. B. Pinsel, Druckluftdüse, Staubsaugeraufsätze oder Finger) durch die Lüfteröffnung oder andere Öffnungen in das Netzteil ein. Selbst nachdem der PC ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt wurde, können im Inneren des Netzteils noch lebensgefährliche Spannungen an Bauteilen anliegen. Reinige ausschließlich die Außenseite des Netzteils bzw. den Gehäuse-Staubfilter unter dem Netzteil (falls vorhanden), ohne in das Netzteil selbst einzugreifen.
Wenn dein PC das WLAN-Netzwerk nicht findet oder die Verbindung ständig abbricht, liegt das meistens an einer von vier Ursachen. Gehe bitte die folgende Checkliste durch:
- Hast du eine Konfiguration mit WLAN gewählt? Nicht jedes unserer Mainboards hat standardmäßig ein WLAN-Modul verbaut. Überprüfe bitte kurz deine Bestellbestätigung, ob dein System mit integriertem Wi-Fi/WLAN ausgestattet ist. Falls nicht, kannst du WLAN ganz einfach über einen USB-WLAN-Stick oder eine PCIe-Erweiterungskarte nachrüsten.
- Sind die WLAN-Antennen angeschraubt? Das ist die häufigste Fehlerquelle: Wenn dein PC WLAN an Bord hat, liegen in der Zubehörbox deines Mainboard-Kartons zwei schwarze Stabantennen (oder eine externe Antenne mit Kabel). Diese musst du unbedingt hinten am Mainboard an den beiden goldenen Gewinden festschrauben! Ohne die Antennen hat der PC quasi keinen Empfang – selbst wenn du direkt neben dem Router stehst.
- Ist der passende Treiber installiert? Falls du den PC ohne Betriebssystem gekauft oder Windows selbst neu installiert hast, erkennt Windows das WLAN-Modul oft nicht sofort. In diesem Fall musst du den passenden WLAN-/Wi-Fi-Treiber auf der Support-Seite deines Mainboard-Herstellers herunterladen.
- Funktioniert das WLAN mit anderen Geräten? Prüfe kurz mit deinem Smartphone oder Laptop, ob dein Heim-WLAN generell funktioniert. Falls ja, liegt das Problem am PC. Falls nein, starte bitte einmal deinen WLAN-Router neu.
- Nutzt du die 2,4 GHz- oder die 5 GHz-Frequenz? Moderne Router senden meist auf zwei Frequenzen. Das 5 GHz-Band ist extrem schnell und perfekt fürs Gaming, hat aber eine geringere Reichweite und kommt schlechter durch dicke Wände. Das 2,4 GHz-Band ist langsamer, reicht dafür aber deutlich weiter. Wenn du Verbindungsabbrüche hast, versuche testweise, dich mit dem anderen Frequenzband deines Routers zu verbinden.
- Steht der PC in einer "Funkecke"? Das Metallgehäuse deines PCs schirmt Signale massiv ab. Wenn die Rückseite des PCs (wo die Antennen sitzen) ganz nah an einer Wand steht oder der PC tief unter einem massiven Schreibtisch eingeklemmt ist, blockiert das den Empfang. Versuche, den PC oder die Antennen minimal zu drehen oder anzuwinkeln.
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WLAN-Energiesparmodus in Windows active? Manchmal schaltet Windows den WLAN-Adapter ungefragt in den Energiesparmodus, was zu plötzlichen Abbrüchen mitten im Match führt.
Die Lösung: Tippe in die Windows-Suche „Geräte-Manager“ ein, öffne diesen und suche unter „Netzwerkadapter“ deine WLAN-Karte. Mach einen Rechtsklick darauf, wähle Eigenschaften, geh auf den Reiter Energieverwaltung und nimm das Häkchen bei „Computer kann das Gerät ausschalten, um Energie zu sparen“ heraus.
Ja, absolut! Du musst dir keine Sorgen machen – dein NYKTA PC ist nicht defekt, sondern führt lediglich seine ganz normalen Startroutinen durch. Dabei gibt es zwei Phänomene, die völlig typisch sind:
- Der „Föhn-Effekt“ beim Einschalten: Wenn du den Power-Button drückst, kann es sein, dass die Lüfter für ein paar Sekunden extrem laut aufdrehen. Das liegt daran, dass das Mainboard beim Start einen kurzen Selbsttest durchführt. Erst wenn das BIOS geladen ist und die Temperaturen der Komponenten ausgelesen werden, greift die automatische Lüftersteuerung und regelt das System auf Flüsterbetrieb herunter.
- Mehrmaliges Neustarten (Memory Training): Besonders bei modernen Systemen mit schnellem DDR5-Arbeitsspeicher kann es vorkommen, dass der PC beim allerersten Start (oder nachdem er komplett vom Stromnetz getrennt war) zwei- bis dreimal hintereinander kurz neu startet, bevor ein Bild auf dem Monitor erscheint. In dieser Phase stimmt das Mainboard die Signalzeiten des Arbeitsspeichers optimal aufeinander ab, um maximale Stabilität beim Gaming zu garantieren.
- Der „lange Blackscreen“ beim Booten: Manchmal dauert es nach dem Einschalten bis zu einer Minute oder länger, bis überhaupt das erste Bild oder das Logo auf dem Monitor auftaucht. Das passiert meistens nach einem größeren Treiber-, Firmware- oder BIOS-Update. In dieser Zeit wird der RAM komplett neu angelernt und auf das System eingestellt.
Du hast dir einen schicken Gaming-Monitor mit 144 Hz, 240 Hz oder mehr gegönnt, aber das Bild fühlt sich im Spiel irgendwie nicht flüssig an oder die FPS-Anzeige klebt fest? Keine Sorge, deine Hardware bremst dich nicht aus – meistens ist es nur eine versteckte Einstellung in Windows. Standardmäßig stellt Windows neue Bildschirme nämlich oft auf magere 60 Hz ein. So holst du dir die volle Gaming-Power zurück:
- In Windows freischalten: Mach einen Rechtsklick auf deinen Desktop und wähle Anzeigeeinstellungen. Scrolle nach unten und klicke auf Erweiterte Anzeige. Dort findest du den Punkt Aktualisierungsrate auswählen – stelle hier den maximalen Wert ein, den dein Monitor unterstützt.
- Im Grafiktreiber prüfen: Falls du eine NVIDIA-Grafikkarte hast, mache einen Rechtsklick auf den Desktop, öffne die NVIDIA Systemsteuerung, gehe auf Auflösung ändern und überprüfe auch dort die Aktualisierungsrate.
- Im Spiel checken: Manche Spiele überschreiben die Windows-Einstellungen. Schau in den Grafikeinstellungen deines Spiels nach Begriffen wie Bildwiederholrate (Hz), V-Sync oder FPS-Limit und passe sie an deinen Monitor an.
Keine Sorge, deine Festplatte ist nicht kaputt oder vergessen worden! Wenn dein PC mit zwei Festplatten ausgestattet ist, kann es bei einer frischen Windows-Installation vorkommen, dass die zweite Platte noch „schläft“. Das bedeutet, sie ist in Windows zwar physisch vorhanden, aber noch nicht eingerichtet (partitioniert) oder ihr wurde noch kein Laufwerksbuchstabe (wie z. B. „D:“) zugewiesen.
Mit dieser kurzen 3-Schritte-Anleitung weckst du sie in der Windows-Datenträgerverwaltung ganz einfach auf:
- Die Datenträgerverwaltung öffnen: Mache einen Rechtsklick auf das Windows-Start-Symbol (ganz unten links auf deiner Taskleiste) und wähle aus dem Menü den Punkt „Datenträgerverwaltung“ aus.
- Die Festplatte finden: Im unteren Bereich des Fensters siehst du eine Liste deiner Laufwerke. Suche nach dem Balken, der komplett schwarz markiert ist und als „Nicht zugeordnet“ oder „Nicht initialisiert“ angezeigt wird – das ist deine zweite Festplatte.
- Laufwerk einrichten: Mache einen Rechtsklick auf diesen schwarzen Balken und wähle „Neues einfaches Volume...“. Es öffnet sich ein kleiner Assistent. Klicke dich dort einfach mit „Weiter“ durch (die Standardeinstellungen sind bereits perfekt). Windows weist der Platte dabei automatisch die maximale Größe und den nächsten freien Laufwerksbuchstaben zu.
Sobald du auf „Fertigstellen“ geklickt hast, färbt sich der Balken blau und deine zweite Festplatte taucht sofort ganz normal im Windows Explorer unter „Dieser PC“ auf. Viel Spaß beim Befüllen mit deinen Games!
Wir liefern jeden NYKTA PC mit einer stabilen, gründlich geprüften und aktuellen BIOS-Version aus. Das System ist ab Werk so optimiert, dass alle Komponenten perfekt miteinander harmonieren. Für den ganz normalen Gaming-Alltag musst du also absolut nichts tun. Hier gilt die goldene Tech-Regel: „Never change a running system“ (Verändere niemals ein System, das stabil läuft).
Wann wird ein BIOS-Update trotzdem sinnvoll oder notwendig?
- Hardware-Upgrades: Wenn du in ein paar Jahren eine ganz neue Prozessor-Generation auf dein Mainboard setzen möchtest, die es beim Kauf des PCs noch gar nicht gab, ist ein BIOS-Update zwingend erforderlich, damit das Board die neue CPU erkennt.
- Spezifische Probleme: Sollte es wider Erwarten zu unerklärlichen Systeminstabilitäten kommen oder ein Spielehersteller ein Update herausbringen, das eine neuere BIOS-Version voraussetzt, kann ein Update helfen.
Bitte beachte: Schäden, die durch Fehler beim selbstständig durchgeführten Update oder durch unsachgemäße Bedienung entstehen, sind von unserer freiwilligen Garantie ausgeschlossen. Mach ein Update daher bitte nur dann, wenn es wirklich notwendig ist, und folge exakt den Anweisungen des Mainboard-Herstellers. Wenn du dir unsicher bist, frag einfach kurz bei unserem Support nach – wir helfen dir gerne weiter!
Wenn die Bluetooth-Verbindung abbricht oder ruckelt, liegt das meist an fehlenden Antennen. Prüfe bitte, ob die WLAN-Antennen auf der Rückseite des PCs angeschraubt sind.
Der Grund: Bei fast allen modernen Mainboards sind WLAN und Bluetooth auf einem gemeinsamen Modul verbaut. Die externen Antennen sind daher zwingend auch für den Empfang des Bluetooth-Signals verantwortlich.
Die Lösung: Falls die Anschlüsse an der Rückseite frei sind, schraube die dem PC beiliegenden Antennen (aus dem Zubehörkarton) fest. Ohne diese Antennen reicht das Bluetooth-Signal oft nur wenige Zentimeter weit.
Moderne Gaming-Hardware ist darauf ausgelegt, unter Last hohe Temperaturen zu erreichen, um die maximale Leistung abzurufen. Ein heißer PC ist also erst einmal kein Grund zur Sorge. Die Richtwerte im Überblick:
- Prozessor (CPU): Temperaturen von bis zu 90 °C oder kurzzeitig sogar 100 °C unter Volllast sind bei modernen Intel- und AMD-Prozessoren völlig normal und vom Hersteller so vorgesehen.
- Grafikkarte (GPU): Hier liegen die normalen Werte unter Last meist zwischen 65 °C und 85 °C. Der sogenannte „Hotspot“-Wert (die heißeste Stelle auf dem Chip) darf auch über 90 °C liegen.
- Sicherheitsabschaltung: Du musst keine Angst vor Überhitzungsschäden haben. Wird eine Komponente zu heiß, regelt sie sich automatisch herunter (Thermal Throttling) oder schaltet den PC zum Schutz sofort ab.
Schnelle Checkliste, wenn die Temperaturen plötzlich steigen:
- Frischluftzufuhr prüfen: Stell sicher, dass der PC frei steht. Er sollte nicht in einem geschlossenen Schreibtischfach eingeengt sein oder direkt an einer Wand stehen. Die Lüfter müssen ungehindert Luft ansaugen und ausblasen können.
- Staub entfernen: Je nach Raum lagert sich mit der Zeit Staub in den Staubfiltern und an den Radiatoren oder Kühlfinnen ab. Reinige diese regelmäßig vorsichtig (z. B. mit Druckluftspray), um den Luftstrom aufrechtzuerhalten.
- Lüfterkurven im BIOS: Da wir deine Powerlimits ab Werk optimiert haben, läuft das System bereits in der besten Balance aus Kühlung und Lautstärke. Verändere die Lüfterkurven im BIOS oder über Software nur, wenn du genau weißt, welche Auswirkungen das auf den Airflow hat.
Solange du dich nur auf dem Desktop bewegst, im Internet surfst oder Videos anschaust, wird die Hardware kaum beansprucht und bleibt kühl. In diesem Zustand schalten sich die Lüfter der Grafikkarte und des Netzteils komplett ab. Das System arbeitet dadurch im Leerlauf absolut lautlos.
Wann die Lüfter anspringen: Erst wenn du ein Spiel startest oder eine anspruchsvolle Anwendung ausführst, steigen die Temperaturen. Sobald ein bestimmter Schwellenwert (meistens zwischen 50 °C und 60 °C) überschritten wird, laufen die Lüfter automatisch an und kühlen die Komponenten wieder herunter. Nach dem Zocken schalten sie sich wieder ab, sobald die Hardware abgekühlt ist.
Der Test: Wenn du überprüfen willst, ob alles funktioniert, starte einfach ein grafisch anspruchsvolles Spiel. Wenn sich die Lüfter nach wenigen Minuten von alleine in Bewegung setzen, ist alles komplett in Ordnung.
Stornierung/Reklamation/Garantie
Wenn du deine Bestellung stornieren möchtest, kannst du von deinem gesetzlichen Widerrufsrecht für Verbraucher Gebrauch machen. Bitte beachte: Je früher du den Widerruf erklärst, desto einfacher ist es für uns, die Fertigung oder den Versand noch rechtzeitig zu stoppen und den Prozess schnell abzuwickeln.
Für eine möglichst schnelle Bearbeitung bevorzugen wir den Widerruf über diese beiden Wege:
- Per Button im Shop: Über die Schaltfläche „Vertrag Widerrufen“ ganz unten auf jeder Seite kommst du direkt zu unserem Online-Widerrufsformular.
- Per E-Mail: Alternativ kannst du uns deinen Widerruf einfach per E-Mail an support@nykta-pc.de senden. Bitte gib dabei unbedingt deine Bestellnummer an.
Rechtliche Hinweise: Um dein Widerrufsrecht auszuüben, musst du uns mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per E-Mail, über unser Kontaktformular, über die Schaltfläche "Vertrag widerrufen" in unserem Shop, per Brief oder telefonisch) über deinen Entschluss informieren. Die genauen Fristen und Bedingungen findest du im Detail in unserer Widerrufsbelehrung. Nach erfolgreicher Prüfung erstatten wir dir den Kaufbetrag über deine gewählte Zahlungsmethode.
Ja. Wenn du deine Bestellung ändern möchtest, kontaktiere bitte so schnell wie möglich unseren Kundenservice über die auf unserer Kontaktseite angegebenen Kontaktmöglichkeiten.
Solange dein PC noch nicht versendet wurde, können wir die Konfiguration in den meisten Fällen noch anpassen. Ob sich dadurch die Lieferzeit verändert, hängt von der gewünschten Änderung ab. Unser Kundenservice informiert dich gerne über die voraussichtliche Verzögerung.
Wurde deine Bestellung bereits versendet, können wir in vielen Fällen einen Paketstopp veranlassen und den PC zu uns zurückholen. Anschließend nehmen wir die gewünschten Änderungen vor und versenden ihn erneut. Dadurch verlängert sich die Lieferzeit in der Regel um einige Tage.
Du findest alle Kontaktmöglichkeiten gebündelt auf unserer Kontaktseite. Falls du uns direkt eine Nachricht schreiben möchtest, kannst du dich auch jederzeit per E-Mail an support@nykta-pc.de wenden.
Nein. Ein PC ist ein modulares System, und du darfst das Gehäuse selbstverständlich öffnen – sei es für die regelmäßige Reinigung, zur Sichtprüfung oder um später eine weitere Festplatte oder mehr Arbeitsspeicher nachzurüsten. Das bloße Öffnen des Gehäuses führt keineswegs zum Verlust deiner gesetzlichen Gewährleistung oder unserer Garantie.
Bitte beachte daher immer folgende Vorsichtsmaßnahmen:
- Strom trennen: Bevor du das Gehäuse öffnest, schalte den PC komplett aus, kippe den Schalter am Netzteil auf „O“ und ziehe das Stromkabel ab.
- Statische Aufladung vermeiden: Berühre vor dem Griff ins Gehäuse kurz einen geerdeten Gegenstand (z. B. einen Heizkörper), um elektrostatische Entladungen zu vermeiden, die sensible Platinen beschädigen könnten.
- Keine Gewalt: Alle Komponenten im PC lassen sich ohne großen Kraftaufwand ein- und ausbauen. Wenn etwas klemmt, prüfe lieber noch einmal die Arretierung.
Für alle Details zu den genauen Rechten und Pflichten wirf bitte einen Blick in unsere offiziellen Garantiebedingungen und unsere AGB.
Na klar! Ein Gaming-PC lebt davon, dass man ihn erweitern kann. Während viele andere Hersteller ihre Gehäuse versiegeln, bist du bei uns absolut frei. Du darfst deinen PC jederzeit öffnen, um eine neue SSD einzubauen, den Arbeitsspeicher zu erweitern oder eine andere Grafikkarte nachzurüsten. Weder deine gesetzliche Gewährleistung noch unsere freiwillige NYKTA-Garantie erlöschen durch das bloße Aufrüsten.
Damit beim Basteln alles glattläuft, solltest du jedoch ein paar wichtige Punkte beachten:
- Deine Garantie bleibt für unsere Teile bestehen: Wenn du neue Komponenten einbaust, sind diese logischerweise nicht über unsere Garantie abgedeckt, sondern über den jeweiligen Hersteller des neuen Teils. Alle Teile, die du ursprünglich von uns bekommen hast, bleiben aber weiterhin durch unsere Garantie und Gewährleistung geschützt.
- Keine Haftung bei Fehlern beim Einbau: Die Grenze ist da erreicht, wo durch den Umbau etwas beschädigt wird. Wenn also beim Einbau Kratzer auf der Platine entstehen, Kabel falsch angeschlossen werden, eine inkompatible Komponente das System beschädigt oder durch Übertaktung (Overclocking/Overvolting) etwas Schaden nimmt, können wir dafür keine Haftung übernehmen.
Wichtig für den Support-Fall: Sollte dein PC doch einmal einen Fehler haben und du musst ihn zur Überprüfung an uns einsenden, bitten wir dich darum, das System soweit wie möglich wieder in den ursprünglichen Lieferzustand zurückzuversetzen. Nimm dir beim Umbau einfach Zeit, arbeite ohne Gewalt und trenne den PC vorher immer komplett vom Strom. Die genauen rechtlichen Details und Klauseln dazu findest du wie gewohnt in unseren AGB sowie in unseren Garantiebedingungen.
Damit dein PC den Transport unbeschadet übersteht, muss er für den Rückversand exakt so verpackt werden, wie er von uns ausgeliefert wurde. Die wichtigsten Verpackungsschritte im Überblick:
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Grafikkartenhalterung prüfen (Normalfall): Stelle sicher, dass die mitgelieferte Grafikkartenhalterung fest montiert ist, um die Karte im Steckplatz zu stabilisieren.
Hinweis: Bei 95 % unserer Kunden ist diese Halterung noch im Originalzustand verbaut – in diesem Fall musst du nichts weiter tun. Falls du die Halterung jedoch entfernt hast (z. B. für eine Reinigung oder einen Umbau), musst du sie vor dem Versand unbedingt wieder ordnungsgemäß montieren. - Original-Transportsicherung im Innenraum einsetzen: Setze den passgenauen PU-(Instapack) und/oder EPE-Schaumstoffblock zwingend wieder in das Innere des Gehäuses ein. Er stützt die schweren Komponenten wie die Grafikkarte und den CPU-Kühler ab und verhindert, dass diese bei Erschütterungen abreißen.
- Gehäuse-Originalkarton nutzen: Setze den PC in die passgenauen Styropor- oder Schaumstoff-Formteile des Originalkartons und verpacke ihn darin. Die Gehäuseverpackung allein reicht für den Paketversand jedoch nicht aus.
- Luftpolsterfolie & Umverpackung: Wickle den Gehäusekarton zum Schutz vor Stößen in ausreichend Luftpolsterfolie und platziere ihn in einem stabilen, größeren Außenkarton (Umverpackung), der den eigentlichen Transportdruck abfängt.
Ein voll ausgestatteter Gaming-PC ist schwere, hochsensible Elektronik. Auf dem Transportweg wirken durch Erschütterungen, Stürze oder das automatische Sortieren in den Depots der Versanddienstleister extreme Kräfte auf das Paket. Fehlt die Transportsicherung im Innenraum, ist die Grafikkartenhalterung demontiert oder wird auf die stabile Umverpackung verzichtet, drohen massive Hardware-Schäden.
Im schlimmsten Fall reißen die schwere Grafikkarte oder der CPU-Kühler aus ihren Verankerungen und zerstören das Mainboard und andere Komponenten komplett.
Wichtig zu wissen: Wenn der PC aufgrund einer unzureichenden oder unsachgemäßen Verpackung beschädigt bei uns ankommt, greift die Transportversicherung des Versanddienstleisters nicht. In diesem Fall haftest du als Absender für die entstandenen Transportschäden, und wir müssen den Wertverlust vom Erstattungsbetrag abziehen.
Kein Problem. Bevor du ein Risiko eingehst, senden wir dir gegen eine Pauschale von 19,90 € zzgl. Versandkosten gerne ein Set mit geeignetem, sicherem Verpackungsmaterial (inklusive passgenauer Transportsicherung für den Innenraum) zu. Melde dich dafür einfach kurz bei unserem Support.